1. Unsere Schule
2. Unsere Vision
3. Pädagogische Orientierung
3.1 Schwerpunkte unseres Unterrichts
3.1.1 Individuelle Förderung des einzelnen Schülers
3.1.2 Förderung der Lesekompetenz
3.1.3 Selbstständigkeit
3.1.4 Verantwortungsfähigkeit
3.1.5 Ethische Entscheidungsfähigkeit
3.1.6 Denkfähigkeit
3.1.7 Kommunikationsfähigkeit
3.1.8 Kooperationsfähigkeit
3.1.9 Orientierungsfähigkeit in Raum und Zeit
3.1.10 Kreativität
3.2 Fördermaßnahmen
3.2.1 Innerschulische Förderung
3.2.2 Außerschulische Förderung
3.3 Schulleben
3.3.1 Aktivitäten
3.3.2 Pausengestaltung
3.3.3 Das Kollegium
3.3.4 Zusammenarbeit mit den Eltern
4. Unser Vertretungskonzept
5. Unsere Schule ist verlässlich
6. Unsere Ziele
7. Qualitätssicherung
 
 
1. Unsere Schule
 
Die damals siebenklassige Volksschule Großenaspe wurde mit Beginn des Schuljahres 1973 / 1974 eine Grundschule mit Vorklassen.
 
Im November 1973 wurde ein Neubau bezogen und die Schule zweizügig angelegt.
 
Wegen der sinkenden Schülerzahlen, insbesondere in den 80er-Jahren, - die Schülerzahl sank zeitweilig auf ca. 110 – wurde die Schule einzügig, lediglich vier Lehrkräfte und eine Erzieherin für die Vorklasse arbeiteten in der Schule. Das Raumangebot war lange Zeit sehr großzügig, zu der schon 1964 gebauten kleinen Turnhalle entstand 1991 eine große Sport- und Spielhalle. Da einige Räume leer standen, beschloss die Gemeindevertretung zu Beginn der 90er-Jahre den Kindergarten, der bis dahin in den Händen der Kirchengemeinde lag, zu übernehmen und in dem alten Schulgebäude neu einzurichten. Anfang 1994 zog der Kindergarten dort ein, lediglich ein Klassenraum blieb der Grundschule im Altgebäude erhalten. Im neuen Gebäude entstanden neben dem Lehrerzimmer 6 Klassenräume und ein Mehrzweckraum mit Küchenzeile, der heute auch als Computer-, Film- und Werkraum genutzt wird. Im Dachgeschoss ist ein Kulturraum für Schulveranstaltungen und -aufführungen eingerichtet. Seit dem Schuljahr 2007/2008 steht in den alten Räumen der ?Betreuten Grundschule“ ein Werkraum zur Verfügung.
 
Aber schon wenig später nahm die Schülerzahl erheblich zu, die Grundschule war 1998 wieder zweizügig, die Vorklasse fiel weg. Deshalb musste nun zusätzlicher Klassenraum geschaffen werden. Die ohnehin renovierungs¬bedürftige Pausenhalle wurde abgerissen, wieder neu aufgebaut und aufgestockt. Hierdurch sind 1999 zwei Klassenräume und ein Lehrmittelraum zusätzlich entstanden.
 
Im Schuljahr 2007 / 2008 unterrichten an der achtklassigen Grundschule zehn Lehrerinnen und Lehrer.
 
Die Altersstruktur des Kollegiums ist gemischt. Es herrscht ein gutes Arbeitsklima, junge und ältere Kollegen ergänzen sich.
 
Es besteht ein Angebot für berufstätige Eltern, ihre Kinder in einem zuverlässigen Zeitrahmen mit einem freizeitpädagogischen Angebot betreuen zu lassen. Betreuungszeiten werden von 7.00 – 8.00 Uhr und von 12.00 – 18.00 Uhr angeboten. Die Mitarbeiter dieser Einrichtung arbeiten eng mit der Schule zusammen, so dass für Betreuungskinder auch Hausaufgabenhilfen angeboten werden können. Auch in den Schulferien wird bei ausreichender Nachfrage eine Betreuung angeboten.
 
Bei allen Vorhaben arbeiten wir mit dem Förderverein der Schule (Schulverein) sowie mit dem Schulträger eng zusammen.
 
 
2. Unsere Vision
 
Unsere Schule ist eine Schule für Kinder, in der Schüler, Lehrer und Eltern im Sinne des Kindes kooperativ zusammenarbeiten.
 
Das Schulgebäude hat:
 
freundliche, einladende, lichte Räume. Helle warme Farben und Kinderbilder tragen zu einer kindgerechten Umgebung bei.
Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder, z. B. bequeme Ecken, in denen ruhiges Arbeiten möglich ist.
häufig offene Türen, eine offene Atmosphäre ermöglicht den Kontakt zueinander.
die Natur mit einbezogen. Pflanzen und anderes Material aus der Umgebung, auch Tiere, sind im Schulhaus gerne gesehen.
ein kinderfreundliches Außengelände. Der Pausenhof gibt die Möglichkeit zu kindgerechtem Spiel. Es gibt auf dem Schulhof Bäume, Pflanzen, Wasser, Sand zum Anfassen, zum kreativen Umgang und zum Beschreiben.
Jeder Klassenraum ist mit einem internetfähigen Computer ausgestattet. Im Mehrzweckraum befinden sich weitere Computerarbeitsplätze.
 
In unserer Schule werden die Kinder ganzheitlich wahrgenommen:
 
In kindgerechten, freundlichen Räumen gibt es viel Material zum Ausprobieren, Befassen und Begreifen sowie Anregungen für alle Sinne.
Die Erfahrungen, Lebensumfelder und Interessen der Kinder sind Ausgangspunkt und Hauptbestandteil des Unterrichts.
Die Kinder haben die Möglichkeit zur Bewegung, zum Spiel und zum Ausgelassensein. Sie können sich aber auch zurückziehen, allein sein und zur Ruhe kommen.
Wir fördern das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl mit gemeinsamen Veranstaltungen, aber auch das Gespräch in kleinen Gruppen oder im direkten Gegenüber.
Konflikte werden angesprochen und behutsam und einfühlsam besprochen und geschlichtet. Das friedliche Miteinander und die gegenseitige Hilfe sind ein wichtiges Ziel.
Die Leistungen und Begabungen des einzelnen Kindes werden bestätigt und mit Ausstellungen, Vorführungen oder Wettbewerben anerkannt.
Die Lehrkräfte:   
 
regen die Kinder in ihrem Lernwillen an, unterstützen und beraten. Sie machen Lernangebote, regen zu Versuchen an, helfen Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und korrigieren Ergebnisse behutsam.
werden allen Kindern gleich gerecht und fördern sie angemessen.
haben Zeit, mit den Kindern zu lachen, zu spielen, zu singen und eine entspannte Atmosphäre herzustellen.
stützen, beraten oder betreuen die Kinder auch über den Unterricht hinaus bei persönlichen oder familiären Problemen.
finden Anerkennung, Unterstützung und Hilfen bei ihrer täglichen Arbeit, um sich mit Freude und Spaß um die ihnen anvertrauten Kinder kümmern zu können.
 
 
3. Pädagogische Orientierung
 
Aus den im Lehrplan Grundschule genannten Schlüsselqualifikationen erscheinen uns die folgenden besonders wichtig und notwendig, um den Schülerinnen und Schülern die Gestaltung ihres individuellen Lebens und die Teilnahme am gesellschaftlichen Handeln zu ermöglichen. Sie werden schwerpunktmäßig in unserem Unterricht vermittelt und werden u. a. durch die Gestaltung unserer Pausen, durch den Umgang mit dem Computer, durch die Arbeit im Schulwald und durch gemeinsam geplante, unterschiedliche Veranstaltungen (Musical, Sporttag u. ä.) weiterentwickelt.
 
3.1 Schwerpunkte unseres Unterrichts
 
3.1.1 Individuelle Förderung des einzelnen Schülers
 
Die individuelle Förderung des einzelnen Schülers durch Binnendifferenzierung ist seit dem Schuljahr 2007/2008 durchgängiges Unterrichtsprinzip.
In den Hauptfächern Deutsch und Mathematik wird das individuelle Leistungsvermögen des einzelnen Schülers durch differenzierte Lernmaterialien / Arbeitsblätter gefördert. Planarbeiten werden vom Schüler nach Aufgabenanzahl und Schwierigkeitsgrad frei bearbeitet. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit werden gleichermaßen gefördert.
 
3.1.2 Förderung der Lesekompetenz
 
Die Förderung der Lesekompetenz liegt uns besonders am Herzen. Diese ist Grundlage allen weiteren Lernens. In allen Klassen ist eine klasseninterne Bibliothek vorhanden. Seit dem Schuljahr 2007 / 2008 werden in allen Klassen ?Leseeltern“ eingesetzt. Zur Überprüfung der Lesekompetenz steht das Internetprogramm ANTOLIN zur Verfügung.
 
3.1.3 Selbstständigkeit
 
Ein wichtiger Punkt, um für das weitere Leben gerüstet zu sein, ist das Erlernen der Selbstständigkeit. Unser Unterricht enthält Arbeitstechniken, die die Selbstständigkeit fördern, z.B. die Arbeit an Stationen oder mit Plänen. Die Kinder lernen ihre Zeit selbst einzuteilen und ihre Ergebnisse selbstständig zu kontrollieren. Sie können die Reihenfolge der Aufgaben selbst bestimmen. Die Zusammenarbeit mit einem Partner oder in einer Kleingruppe fördert selbstständiges Arbeiten und Handeln. Wir lassen Kinder Informationen aus Büchern bzw. Lexika heraussuchen und ermuntern sie zu unseren Unterrichtsthemen Materialien und Informationen mitzubringen. Wir fördern selbstständiges und entdeckendes Lernen.
 
3.1.4 Verantwortungsfähigkeit
 
Verantwortung zu übernehmen und verantwortlich zu sein, stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht die Selbstständigkeit. In unseren Klassen übernehmen die Kinder eigenverantwortlich Aufgaben für die Gemeinschaft (Klassendienste). Sie lernen demokratische Handlungsweisen kennen und üben sie ein (Klassensprecher, Abstimmungen...). Wir schmücken unsere Klassenräume und bieten den Kindern Spiele an, so dass sie Mitverantwortung für ihre eigenen Räume übernehmen. Wir ermöglichen ihnen, sich während der Pausen im Gebäude aufzuhalten und mit ihren Räumen und Spielen verantwortlich umzugehen.
 
Wir legen bei der Auswahl unserer Unterrichtsthemen viel Wert darauf ihnen zu vermitteln, dass sie:
 
für sich selbst verantwortlich sind,
mitverantwortlich denken und handeln,
anderen gegenüber verantwortlich handeln,
mit Natur und Umwelt und ihrer eigenen Gesundheit angemessen umgehen,
mit Materialien aller Art verantwortlich umgehen.
 
3.1.5 Ethische Entscheidungsfähigkeit
 
Kinder brauchen ethische und moralische Orientierung. Diese Orientierung erwächst aus der Begegnung mit Menschen, die ihnen Vorbilder sind. Wir bemühen uns diese Vorbilder zu sein.
 
Kinder brauchen die Gewissheit, dass ihre Ängste, Fragen und Sorgen ernst genommen werden. Wir nehmen uns in Gesprächen mit Kindern und Eltern Zeit, auch wenn es einmal zu Lasten der Vermittlung des Lernstoffes gehen sollte. Wir vermitteln den Kindern, dass alle Menschen Fehler haben und Fehler machen dürfen. Wir erlauben Kindern miteinander zu arbeiten, um sich gegenseitig zu helfen.
 
Wir möchten, dass die Kinder:
 
tolerant miteinander umgehen,
ethische Einstellungen anbahnen,
sich mit Benachteiligten solidarisieren,
beim gemeinsamen Erarbeiten, Vortragen und Zuhören soziales Bewusstsein zeigen,
Fähigkeiten zur Fairness und zu Konfliktlösungen entwickeln.
 
3.1.6 Denkfähigkeit
 
Wir legen in unserem Unterricht Wert darauf, dass die Kinder:
 
ihre Gedanken ordnen und formulieren können,
Arbeitsanweisungen verstehen und anwenden können,
Wesentliches und Unwesentliches unterscheiden lernen,
mit Argumenten umgehen können.
 
3.1.7 Kommunikationsfähigkeit
 
Gespräche nehmen im Schulalltag einen wichtigen Raum ein. Wir geben den Kindern Orientierung, indem wir darauf achten, dass Gesprächsregeln eingehalten werden. In Rollenspielen ermöglichen wir den Kindern in andere Rollen zu schlüpfen, und so verschiedene Standpunkte kennen zu lernen. Der Morgenkreis oder die Erzählungen vom Wochenende finden bei uns regelmäßig statt.
 
Uns ist es wichtig, dass die Kinder:
 
aufeinander hören, miteinander reden und den anderen wahrnehmen.
ermutigt werden an Gesprächen aktiv teilzunehmen.
lernen einen Standpunkt zu beziehen und zu vertreten. Gleichzeitig sollen sie die Fähigkeit erlangen:
- überzeugende Argumente anzunehmen.
- Kompromisse einzugehen.
- Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.
 
3.1.8 Kooperationsfähigkeit
 
Das selbstverständliche miteinander Umgehen und Lernen fördern wir durch gemeinsames Spielen und Arbeiten. Partner- und Gruppenarbeit sowie das Arbeiten an Stationen oder in Plänen verlangt von den Kindern, sich auf andere einzustellen und mit ihnen gemeinsam zu arbeiten. Wir leiten die Kinder an:
 
bereit zu sein mit anderen zusammenzuarbeiten,
Regeln zu akzeptieren und einzuhalten,
bei gemeinsamen Arbeiten zuverlässig zu sein.
 
3.1.9 Orientierungsfähigkeit in Raum und Zeit
 
Regelmäßige Wandertage und Erkundungsgänge in den Ort, Wanderfahrten in die wichtigsten schleswig-holsteinischen Museen und Klassenfahrten an Nord- oder Ostsee helfen den Kindern sich im Raum zu orientieren. Gemeinsame Feste und Feiern (Vogelschießen, Weihnachtselternabend, Klassenfeste, Lesenächte...) und die Einbindung des jahreszeitlichen Rhythmus im Unterricht vermitteln den Kindern Traditionen und eine zeitliche Orientierung.
 
Wir helfen den Kindern:
 
räumliche Vorstellungen zu entwickeln und zu nutzen,
Zeitvorstellungen zu entwickeln,
räumliche Strukturen wahrzunehmen,
mit Traditionen umzugehen.
 
3.1.10 Kreativität
 
Wir unterstützen die Kreativität der Kinder. Selbst entwickelte neue Ideen und Wege fördern die Kinder in fast allen vorgenannten Schlüsselqualifikationen. Kreative Aufgabenformen werden in den Unterricht eingebunden. In Mathematik geben wir den Kindern die Möglichkeit eigene Lösungsstrategien zu entwickeln. Im Deutschunterricht schreiben die Kinder eigene Geschichten und Gedichte. Im Musikunterricht werden die Kinder bei der Gestaltung von
 
Aufführungen eingebunden und im Kunstunterricht zu kreativen Lösungen angeregt.
 
Die Kinder werden unterstützt:
 
sich offen, neugierig, mutig und freudig auf neue Wege zu begeben.
mit Sprache, Schrift und Medien zu spielen, zu experimentieren und zu gestalten.
 
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3.2 Fördermaßnahmen
 
Unsere Schule nimmt die Schüler mit ihren individuellen Stärken und Schwächen an.
 
Zur Früherkennung notwendiger Fördermaßnahmen besteht eine gute Zusammenarbeit mit dem Kindergarten.
 
3.2.1 Innerschulische Fördermaßnahmen
 
Zur gezielten Förderung der Kinder berücksichtigen wir Differenzierungsstunden mit Doppelbesetzungen für möglichst alle Klassen schon bei der Stundenplanerstellung.
 
Durch Bereitstellung von Extra-Lernmaterialien werden die Schüler individuell gefördert.
Es werden klassenübergreifende Arbeitsgemeinschaften (3./4. Klasse) und Projekte (getrennt für die Klassenstufen 1./2. und
3./4. Klasse) angeboten. Diese Angebote sind für den einzelnen Schüler frei wählbar.
Lehrer besuchen Fortbildungsveranstaltungen, um ihre Fachkompetenz zu Themen wie ADS, Integration, Legasthenie...
zu erweitern.
In Präventionsmaßnahmen wird eng mit den Sonderpädagogen zusammengearbeitet.
Zur Koordinationsförderung stehen Fahrräder zur Verfügung
 
3.2.2 Außerschulische Förderung
 
- lernschwächere Kinder:
 
Bei Lernschwierigkeiten werden nach Bedarf Schulpsychologen, Lehrer für Lern- und Geistigbehinderte, Sprachheilpädagogen, Lehrer für Verhaltensauffälligkeiten oder für Körperbehinderte oder Fachärzte zur Diagnose herangezogen.
 
- überdurchschnittlich lernbegabte Kinder:
 
Die Leistungen überdurchschnittlich lernbegabter Kinder werden von den Lehrern erkannt und anerkannt. Deren Eltern erhalten die Möglichkeit, ihre Kinder an außerschulischen Fördermaßnahmen (z.B. Projekt zur Förderung hoch begabter Kinder und Jugendlicher "Enrichment-Programm“) teilnehmen zu lassen.
 
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3.3 Schulleben:
 
Außer vom täglichen Unterricht wird der Schulalltag von vielen unterschiedlichen Faktoren geprägt.
 
3.3.1 Aktivitäten
 
Unsere Schule ist in das Dorfleben eingebunden, sucht den Kontakt und fördert das gegenseitige Miteinander.
Aktiv gestalten wir das dörfliche Kulturleben mit, sei es durch Theater- und Musicalvorstellungen, Projekttage sowie die Fortführung des schon über 125-jährigen Kindervogelschießens. Nicht nur bei diesem Fest bewährt sich schon seit vielen Jahren die gute Zusammenarbeit mit dem Sportverein und der Feuerwehr des Dorfes.
Die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde erweist sich als ebenso fruchtbar, so z.B. bei den gemeinsam erarbeiteten Schulanfänger- und Erntedankgottesdiensten.
Junge Menschen die im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahres in der Kirchengemeinde (Pais-Projekt) arbeiten, nehmen zeitweilig helfende und unterstützende Funktionen war.
Es ist uns wichtig, dass unsere Schüler unser Dorf und die unmittelbare Umgebung in den verschiedenen Jahreszeiten kennen lernen. Wanderungen und Projekte mit der Jägerschaft, dem Umweltverein und dem in der Gemeinde gelegenen Wildpark Eekholt gehören dazu.
Bei eintägigen Wanderfahrten gilt ein Hauptaugenmerk den großen Museen unseres Landes.
Während der Grundschulzeit wird seit vielen Jahren ein mehrtägiger Aufenthalt in einem Schullandheim, einem Jugenddorf oder einer Jugendherberge in unserem Land durchgeführt.
Wir fördern praktische Gesundheits- und Umwelterziehung, z.B. gemeinsames Frühstücken und Antisuchtprojekte.
Wir sind eine sportaktive Schule mit zwei Sporthallen und mehreren Sportplätzen. Wir nehmen seit Jahren an vielen Wettbewerben auf Kreisebene teil.Wir sind eine sportaktive Schule mit zwei Sporthallen und mehreren Sportplätzen. Wir nehmen seit Jahren an vielen Wettbewerben auf Kreisebene teil.
 
3.3.2 Pausengestaltung
 
Die Kinder haben die Möglichkeit, die Pause für ihre Bedürfnisse und Interessen zu nutzen. Die Schüler entscheiden, ob sie in den kleinen Pausen im Schulgebäude bleiben oder auf den Schulhof gehen. In der großen Pause verlassen alle Schüler das Schulgebäude.
 
Ein in den Jahren 2004 und 2005 aufwendig umgestalteter Schulhof bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten: Hügelketten, Baumhaus, Kletterwand, Weidentipis, Wasserlauf mit Pumpenhügel, Fußballplatz und Freiflächen zum Austoben.
 
Das Schulgebäude gilt als Ruhezone. Hier können die Kinder in den Pausen lesen, malen, Gesellschaftsspiele spielen oder Arbeiten beenden.
 
Für ein friedliches Miteinander achten die Lehrer auf die Einhaltung von Regeln. Für alle Schüler gilt:
 
kein Schubsen, Schlagen und Treten
keine Beschimpfungen und Beleidigungen
ein ?Nein“ akzeptieren
nicht petzen
Achtung des Eigentums von anderen
 
3.3.3 Das Kollegium
 
In unserem Kollegium respektieren wir uns gegenseitig, hören einander zu und nehmen Rücksicht auf die Fehler und Schwächen der einzelnen Kollegen und Kolleginnen. Wir gehen offen miteinander um und können im Gespräch miteinander unsere Unterrichtspraxis reflektieren und weiterentwickeln.
 
In Parallelklassen werden gemeinsam:
 
Unterrichtsvorhaben vorbereitet
Tests und Klassenarbeiten und deren Auswertung abgesprochen
Arbeitsmaterialien erstellt, weitergegeben oder ausgetauscht
Ausflüge und Klassenfahrten geplant und durchgeführt.
 
3.3.4 Zusammenarbeit mit den Eltern
 
Die Lehrer an unserer Schule sind interessiert an der Meinung der Eltern und suchen den Kontakt und den Austausch. Nur im Miteinander der Schule mit den Eltern kann das Kind optimal gefördert werden. Für die Eltern gibt es viele Möglichkeiten das Schulleben mit zu gestalten.
 
Die Eltern: 
 
nehmen Informationen aus der Schule wahr.
interessieren sich für den Lernfortschritt sowie die Unterrichtsinhalte und unterstützen ihre Kinder bei den Hausaufgaben.
suchen bei Fragen, Anregungen oder Problemen den Kontakt zu den Lehrern.
können bei Rücksprache mit dem Lehrer im Unterricht hospitieren.
arbeiten bei pädagogischen Maßnahmen mit der Schule zusammen.
Die Eltern helfen:
bei Veranstaltungen: Eltern übernehmen Verantwortung bei Planung und Durchführung oder beteiligen sich mit materiellen Spenden.
bei der Gestaltung des Umfeldes der Schule (Schulwald, Pausenhof) aktiv mit.
als Begleiter bei Wandertagen und Klassenfahrten.
bei Projektwochen: Eltern unterstützen die Lehrer oder bieten eigene Kurse an.
Eltern bieten Arbeitsgemeinschaften oder Projekte an (Tischtennis, Kochen, Basteln….).
Eltern stellen sich als ?Leseeltern“ zur Verfügung.
 
 
4. Unser Vertretungskonzept
 
Unterrichtsausfall soll nicht stattfinden !
 
 Vertretungsunterricht soll qualitativ gleichwertig sein !
 
Bereits bei der Stundenplangestaltung achtet die Schulleitung auf die Möglichkeit, im Falle von Krankheiten im Kollegium Vertretungsmöglichkeiten zu haben.
Wenn durch Krankheit, andere schulische Veranstaltungen, usw. Bedarf an Vertretungsstunden entsteht, werden nach Möglichkeit zunächst Doppelbesetzungen in den Klassen aufgelöst.
Bei plötzlich auftretendem Bedarf:
- werden die vorhandenen Freistunden der Lehrkräfte für Vertretungszwecke genutzt.
- besteht für jede Klasse ein Aufteilungskonzept.
- übermittelt die fehlende Lehrkraft nach Möglichkeit ihre Unterrichtsvorbereitungen und Arbeitsmittel.
Eine Betreuung durch geeignete Eltern kann bei drohendem Unterrichtsausfall eingerichtet werden. In Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern wird ein möglicher Stundenverlauf vorbereitet.
 
 
5. Unsere Schule ist verlässlich
 
Die Schüler treffen zwischen 08.00 Uhr und 08.15 Uhr in ihren Klassenräumen ein und bereiten sich auf den Unterrichtsbeginn vor (offener Beginn). 1x wöchentlich haben die 3. und 4. Klassen eine Frühstunde beginnend um 7.30 Uhr.
Für die Kinder der ersten und zweiten Klassenstufe endet der Unterricht verlässlich um 12.00 Uhr.
Für die Dritt- und Viertklässler schließt der  Unterricht um 12.55 Uhr. In der verbleibenden Zeit bis 13.00 Uhr können sie in Ruhe noch ihre Hausaufgaben aufschreiben, ihre Sachen packen oder noch mit den Lehrern sprechen.
Die erste und zweite Unterrichtsstunde werden nach Möglichkeit als Doppelstunden ausgewiesen. Eine flexibel einzurichtende Frühstückspause von 10 Minuten Länge liegt innerhalb der ersten Doppelstunde.
Zuständiges Gremium für notwendige Veränderungen ist die Schulkonferenz. 
 
 
6. Unsere Ziele
 
Wir möchten mit Hilfe der Eltern, der Gemeinde und des Landes:
 
einen 2. internetfähigen Computer in jedem Klassenraum installieren.
--- bis 2010
 
eine Computerinsel im Mehrzweckraum mit 4 Arbeitsplätzen einrichten.
--- bis 2010
 
Pausenspielgeräte anschaffen und eine Schülerverwaltung für die Ausgabe der Geräte installieren.
--- bis 2010
 
den Bauwagen als Lagerraum für die Pausenspielgeräte herrichten.
--- bis 2010
 
Frühradfahren mit Hilfe von Eltern wieder als ständiges Angebot für alle Erstklässler im Unterricht anbieten.
--- Schj. ´08 /´09
 
 
In den zuständigen Fachgremien wollen wir:
 
schulinterne Stoffpläne erarbeiten, die unsere verbindlichen Ziele und ihre zeitliche Einordnung in den Klassenstufen aufzeigen.
--- Schj. ´08 /´09
 
Überprüfungen zur Feststellung möglicher Defizite von Schülern terminieren.
--- Schj. ´08 /´09
 
Handlungspläne für Schüler bei Leserechtschreibschwäche (LRS) und Diskalkulie ausarbeiten
--- Schj. ´08 /´09
 
einen Maßnahmenkatalog erstellen, der einen angemessenen Umgang bei / mit Konflikten unter Schülern gewährleistet
--- Schj. ´08 /´09
 
 
 
Ab dem Schuljahr 2009 / 2010 soll in der 1./2. Klassenstufe jahrgangsübergreifendes Lernen in HSU und in einem weiteren Nebenfach eingeführt werden.
 
Der Kontakt zum Kindergarten und weiterführenden Schulen soll durch gegenseitige Hospitationen usw. ausgebaut werden (z.B. mit Kolleginnen, die eine erste Klasse übernehmen werden und Erzieherinnen der Gruppen)
 
 
7. Qualitätssicherung
 
Einmal jährlich wird das Schulprogramm von einem von der Schulkonferenz gewähltem Gremium aus 2 Lehrern und 2 Elternvertretern evaluiert und fortgeschrieben.